Opera Software passt seinen Opera-Browser auf die Android-Tablets an. Damit wird die höhere Auflösung (im Vergleich zum Smartphone) besser ausgenutzt und einige neue Interface-Features eingeführt. Ein Video von der CES 2011:
Motorola hat auf der CES sein erstes Tablet auf Basis von Googles Betriebssystem Android 3.0 alias Honeycomb angekündigt. Das Motorola Xoom verfügt über ein 10,1 Zoll großes Display, spielt Videos in voller HD-Auflösung ab und verfügt über eine Dual-Core-CPU mit 1 GHz Taktfrequenz. Der Auftritt in Las Vegas überzeugte: Das Xoom gewann die Auszeichnung “Best of Show” von CNet.
Das Motorola Xoom wird voraussichtlich das erste Tablet sein, das im ersten Quartal 2011 mit Android 3.0 “Honeycomb” auf den Markt kommt. “Honeycomb “wurde speziell für Tablet-Computer entwickelt. Dazu bietet das System ein 3D-User-Interface, verbessertes Multitasking, elegantere Benachrichtigungen und erweiterte Funktionen für Widgets.
Im Innern des Xoom arbeitet ein Nvidias Tegra 2 mit zwei Cortex-A9-Kernen und 1 GHz Taktfrequenz. Das 10,1-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Eine-Front-Kamera mit 1 Megapixel Auflösung ermöglicht Videokonferenzen, auf der Rückseite des Geräts befindet sich eine Kamera mit 5 Megapixeln, die Videos in 720p aufnimmt. Über WLAN, UMTS und LTE kann man sich mit dem Netz verbinden.
Als Zubehör will Motorola eine drahtlose Tastatur und eine Dockingstation auch als Ständer für das Tablet anbieten.
Die Preise für das Motorola Xoom stehen noch nicht fest.
In diesem Video interviewt Robert Scoble Mitarbeiter von Motorola und lässt sich das Gerät vorführen. In dem Film kommt auchder smarte Sascha Pallenber von Netbook News zu Wort:
Und hier das Promotion-Video von Motorola und Google:
Viele Hersteller von Tablet Computern haben sich mit der Ankündigung ihrer produkte im Vorfeld der Messe CES International zurückgehalten, weil sie auf Android 3.0 (“Honeycomb”). Gewartet haben. Die “Honigwabe” ist die Version des mobilen Betriebssystems von Google, die für Tablet Computer optimiert ist.
Auf der CES konnte man man an verschiedenen Ständen sehen, wie Honeycomb im Detail funktioniert. Und nun hat Google auch ganz offiziell den Deckel vom Topf genommen und auf YouTube einzelne Aspekte der Benutzeroberfläche von Honeycomb präsentiert.
Android 3.0 für Tablet-Computer soll mehr sein als nur ein Android-System auf einem größeren Bildschirm. Also, was ist anders?
Die Demo-Videos zeigen ein eigenes Gmail-Widget, das der Google Mail-Anwendung auf dem iPad ähnelt. Neu gestaltet wurden Google Talkund die Bücher-Anwendung. Außerdem ist eine neue Version von Google Mapsund ein auf Tablets optimiertes Tastatur-Layout zu sehen.
Motorola und Asus haben am Mittwoch erste Tablet-Computer mit dem neuem Android-Betriebssystem 3.0 “Honeycomb” (Honigwabe) vorgestellt. Die Google-Partner wollen mit ihren Geräten Apple den Erfolg mit dem iPad streitig machen, von denen im vergangenen Jahr 14 Millionen Stück verkauft wurden.
Das “Xoom” von Motorola soll noch im ersten Quartal des laufenden Jahres auf den Markt kommen, kündigte Motorola-Mobility-Chef Sanjay Jha auf der Elektronikmesse CES International 2011 in Las Vegas an. Zu sehen waren die Funktionen des “Xoom” allerdings nur über eine Video-Präsentation. Das Gerät selbst befindet sich noch in der Entwicklung. Bei den drei “Eee-Pad”-Modellen von Asus mit der “Honeycomb”-Software müssen sich potenzielle Käufer wohl noch bis Mai gedulden, bis die Geräte in die Läden kommen.
Das Google-System Android wurde ursprünglich für Smartphones mit kleineren Bildschirmen entwickelt. Die neue Version 3.0 “Honeycomb” wurde hingegen speziell für die derzeit boomende Gerätekategorie der Tablet-PCs konzipiert. Es könnte die Basis einer ersten echten Herausforderung des iPads bilden. In Kürze dürften nach Motorola und Asus auch andere Hersteller mit Honeycomb-Tablets auf den Markt kommen.
Das “Xoom” hat dem iPad einige Funktionen voraus. So ist es mit zwei Kameras an der Vorder– und Rückseite ausgestattet, von denen eine auch Aufnahmen in hoher Auflösung (HD) machen kann. Zudem ermöglicht es anders als das iPad die Nutzung der Adobe-Technik Flash für Filme und Animationen. Xoom unterstützt den schnellen 3G– Mobilfunkstandard und soll auf die nächste Generation LTE (Long Term Evolution) nachträglich aufgerüstet werden. Zunächst wird das “Xoom” in den USA nur exklusiv für das Netz des Providers Verizon verfügbar sein. Preise wurden nicht genannt.
Asus präsentierte auf der CES das “Eee Pad MeMO”, mit einem einfacheren Snapdragon-Chip. Das Modell “Eee Pad Transformer” ist mit einem schnellen Mikroprozessor Tegra 2 von Nvidia ausgestattet und kann leicht an eine Tastatur angedockt werden. Beim “Eee Pad Slider” kann man wie bei einem Asus-Smartphone eine Tastatur hervorschieben.
Google will sein Smartphone-Betriebssystem Android in absehbarer Zeit auf Tablet Computer bringen. Die US-Site Mashable berichtet, dass der Nachfolger von Android 2.2 “Froyo” und Android 3.0 “Gingerbread” den Namen “Honeycomb” (Honigwabe) tragen soll. Diese kommende Version sei speziell für die Verwendung auf Tablets konzipiert. Offenbar will Google mit Honeycomb erstmals eine ausschließlich für Tablets gedachte Version anbieten, nachdem “Gingerbread” noch sowohl Tablets als auch Smartphones bedienen soll.
Navigon bietet seine Navigationslösung MobileNavigator nun auch in den Android Marketplace. Die Software setzt das Android-Betriebssystem (Versionen 1.5 bis 2.1) voraus. Im Gegensatz zu der (kostenlosen) Navigation von Google arbeitet MobileNavigator als “Onboard-Anwendung”. Daher muss man nicht mit dem Mobilfunknetz verbunden sein, um die Navigation nutzen zu können. Die Software enthält Navigion-Features wie die Kartenansicht Reality ViewTM Pro, Tag-/Nacht-Modus, Fahrspurassistent und Geschwindigkeitswarner. Für die Eingabe der Navigationsziele kann man direkt die Kontaktadressen im Telefonbuch des Google-Handys nutzen.
Nutzer können sich von sofort an den MobileNavigator im Android Marketplace herunterladen. Zum Marktstart bietet Navigon reduzierte Einführungspreise: Die Regionalversion für Deutschland, Österreich und Schweiz kostet bis zum 2. Mai 49,95 Euro, die Europavariante 74,95 Euro. Im Anschluss an die Einführungsaktion hebt Navigon die Preise für die Software auf 59,95 Euro beziehungsweise 89,95 Euro an. Vor dem Kauf besteht die Möglichkeit, das Angebot per „Try & Buy“ für 30 Tage unverbindlich zu testen.
In den USA verteidigt RIM mit dem Blackberry die Top-Position unter den Smartphone-Kunden. Microsoft verliert dagegen mit Windows Mobile an Boden, während das iPhone von Apple und die Android-Smartphones deutlich zulegen. Die Handys mit dem Google-Betriebssystem haben schon Palm überholt.
Derek Brown und Daniel Tijerina, Sicherheitsexperten des US-Unternehmens TippingPoint, haben auf der RSA-Konferenz demonstriert, wie leicht sich eine bösartige Anwendung auf Tausenden von Android-Smartphones bringen lässt: Die beiden hatten mit WeatherFist eine Anwendung programmiert, die vordergründig nichts anderes macht, als das Wetter am Aufenthaltsort anzuzeigen - allerdings auch in der Lage wäre, die Kontrolle über das Smartphone zu übernehmen.
In der Demo wurde auch gezeigt, wie anfällig manipulierte iPhones sind, die mit einem “Jailbreak” für Programme außerhalb des iTunes App Stores geöffnet wurden. Der Apple Store bekam aber gute Noten. Der iTunes AppStore biete einen gewissen Schutz vor bösartigen Anwendungen. Hier gebe es rigorose Checks des Sourcecodes auf mögliche Sicherheitsprobleme durch Buffer Overflows, Copyright-Verstöße sowie erlaubte Protokolle und APIs. Angesichts solch tiefgreifender Checks würden Brown zufolge bösartige Funktionen, die sich hinter einer vermeintlich harmlosen App verstecken, sicher sofort auffallen. Updates würden nach den gleichen strengen Kriterien getestet. Bei Google sei man weniger gründlich, sagten die Sicherheitsexperten. Dort verlasse man sich offenbar auf die Wachsamkeit der Community.
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat Google-Manager Hartmut Neven eine deutschsprachige Version von Google Voice Search für Android-Smartphones vorgestellt. Außerdem demonstrierte der aus Aachen stammende Physiker, wie die visuelle Suche mit einem Android-Phone funktioniert. Mit auf der Bühne war Google-Chef eric Schmidt, der sich mit kristischen Fragen aus dem Publikum zum Verhältnis von Google zu den telekommunikationsprovidern herumschlagen musste.
Einen Tag vor dem Start der Consumer Electronics Show in Las Vegas hat Google auf seinem Firmen-Campus das “Nexus One” vorgestellt, das erste Smartphone, dass direkt von Google online vermarktet wird.
Die Teilnehmer der Veranstaltung, darunter der Analyst Michael Gartenberg, zeigen sich mit der Hardwareausstattung des von HTC in Taiwan produzierten Nexus One sehr zufrieden. In dem Gerät arbeitet ein flotter Snapdragon-Prozessor von Qualcomm mit einem Gigahertz Taktfrequenz. So viel Power gabe es vor zwei, drei Jahren nur in einem voll ausgebauten Laptop. Beindruckt hat das N1 die ersten Tester auch mit seinem AMOLED-Bildschirm.
Die Hardware-Spezifikationen im Überblick:
Display: 3,7“ AMOLED 480x800 WVGA-Display
Tiefe: 11,5 mm; Gewicht: 130 g
Prozessor/Geschwindigkeit: Qualcomm Snapdragon™ 8250-Prozessor, mit Taktfrequenzen bis zu 1 GHz
Kamera: 5-Megapixel-Autofokus mit Blitz und Geo-Tagging
Interner Speicher: 512 MB Flash, 512 MBRAM
Speichererweiterung: 4-GB-SD-Karte (erweiterbar bis 32 GB)
Geräuschunterdrückung: Dynamische Geräuschunterdrückung von Audience Inc.
Anschlüsse: 3,5-mm-Stereokopfhörerbuchse mit vier Kontakten für kabelgebundene Lautstärkeregelung und Fernbedienung
Akku: auswechselbar, 1400 mAh
Personalisierte Lasergravur: bis zu 50 Zeichen auf der Rückseite des Telefons
Trackball: dreifarbige Benachrichtigungs-LED, informiert über neue E-Mails, Chats und SMS
In dem Gerät steckt eine vier GB große Micro-SD-Speicherkarte, man kann aber auch eine bis zu 32 GB große Karte verwenden. Das Nexus One läuft mit der Version 2.1 von Android, die in weiten Teilen der Version 2.01 entspricht, die man vom Motorola Droid her kennt. Die Benutzeroberfläche wurde etwas aufgeräumt und erscheint nun etwas moderner als die Vorgänger-Versionen.
Das Nexus One wird zunächst im englischen Sprachraum (USA, Großbritannien, Singapur und Hongkong) vermarktet. In den USA kostet das N1 mit einem Zweijahresvertrag von T-Mobile 179 Dollar, ohne Vertrag 579 Dollar. Damit können sich auch Kunden des anderen GSM-Netzes in den USA — AT&T — ein Nexus One zulegen. Allerdings unterstützt das AT&T-Netz nicht das (auch in Europa benutzte) Frequenzspektrum für 3G (UMTS), so dass sich AT&T-Kunden mit EDGE-Datenverbindungen zufrieden geben müssen. Für Europa hat sich bereits Vodafone als Vertriebspartner in Position gebracht. Das Nexus One wird aber auch hierzulande in einer vertragsfreien Varianten online via Google vertrieben werden.
Für den Marktstart in Deutschland, Österreich und in der Schweiz muss Google aber noch einige Hausaufgaben erledigen. So ist unklar, ob die Spracherkennungsfunktion der englischprachigen N1-Variante auch für die schweirige deutsche Sprache zur Verfügung stehen wird. Auch beim Google-Navigationssystem muss man abwarten, ob der Suchmaschinengigant dieses Feature auch außerhalb der USA bereitstellen kann. Hier spielen weniger Lokalisierungsfragen eine Rolle, sondern die Rechtesituation (Google hat die Karten von Google Maps nicht selbst hergestellt, sondern lizenziert).
Michael Gartenberg versetzt sich in seinem Beitrag in die Lage eines Motorola-Kunden, der erst vor wenigen Wochen das bisherige Android-Spitzenmodell Droid gekauft hat und nun auf das Nexus One neidisch sein könnte. Da Google für das N1 seinen eigenen Markennamen mit in die Waagschale wirft, sei HTC beim Zugriff auf einige innovative Android-Features bevorzugt worden. Das Trostpflaster für die deprimierten Droid-Käufer: Auch ihr Smartphone wird sich auf Android 2.1 upgraden lassen.
Mit der Vorstellung des Nexus One ist Android dem Ziel “Smartphone für die Massen” einen wichtigen Schritt näher gekommen. Google wird mit Wucht (in den Online-Medien) dafür sorgen, dass das N1 eine große Aufmerksamkeit genießen wird. Es bleiben aber auch noch Dinge zu tun
Anwendungen: Auch das N1 begrenzt den Speicherplatz für Apps auf 512 Megabyte. Das reicht für viele Widgets aus. Größere Spiele kann man damit nicht auf das Google-Handy bringen. Google muss in der Entwicklerszene auch noch für Android als Plattform werben und Google Checkout als Bezahlalternative zum Apple iTunes-Store pushen.
Sicherheit: Das N1 hat im Gegensatz zu Blackberrys von RIM oder dem Apple iPhone keine Verschlüsselung für den internen Speicher und bietet auch keine Remote-Löschfunktion an. Für den Einsatz im Business-Umfeld ist dies aber notwendig.
Exchange: Die Unterstützung der Exchange-Plattform von Microsoft ist beim N1 nur spärlich umgesetzt. Insbesondere beim Zugriff auf verschiedene Exchange-Kalender und lokal gespeicherte Kalender (Microsoft Outlook) gibt es noch Nachholbedarf. Die Grundlage dafür ist aber schon vorhanden: Schließlich hat Google ActiveSync von Microsoft lizenziert.
PC-Sync: Google verzichtet bislang auf die Entwicklung einer Software, mit der man lokal vorhandene Daten und Inhalte mit dem Smartphone abgeglichen werden können. Dabei ist der Erfolg des iPhone von Apple in weiten Teilen auch ein Erfolg der iTunes-Software, mit der beispielsweise bequem am Computer Playlisten für den iPod oder das iPhone erstellt oder einmal gekaufte Anwendungen auf mehrere Mobilgeräte verteilt werden können. Dies wird durch die “Drag’n Drop”-Bestückung der Android-Phones nicht ansatzweise ersetzt. Auch bei dem Synchronisieren mit der “Cloud” kann Google von anderen lernen, beispielsweise von Palm. Dort bezeichnet das Backup in der “Wolke” nicht nur Kontakt-Informationen, sondern auch alle auf dem Palm Pre installierten Anwendungen. Sollte der Pre verloren gehen und durch ein neues Gerät ersetzt werden, spielt die “Cloud” in einem Rutsch alle zuvor installierten Apps auf das neue Smartphone und der Anwender kann ohne Riesen-Aufwand dort weiterarbeiten, wo er mit dem alten Gerät aufgehört hat.